Donnerstag, 15. Oktober 2015

Traurig

Wenn ich mir Einträge von früher ansehe und mich erinnere, macht mich das ziemlich traurig. Nicht wegen der Namen oder den Ereignissen.
Ich weiß nicht ob das einfach die junge, naive Liebe war, aber sie ist in ihrer berauschenden, absoluten Art nicht mit den Gefühlen von heute zu vergleichen.
Heute ist das alles viel platter, bodenständiger, langweiliger. Fast kalt.
Mein Bedürfnis mehr nach kuscheln, Wärme und Sex. Eher Lustlosigkeit und Routine.
Manchmal frage ich mich ob das so richtig ist, ob das sich so anfühlen soll nach all der Zeit und wie sich dass dann nach wieder ein paar Jahren anfühlen soll.
Ob man nur noch zusammen ist, weil man es gewohnt ist?
Es ist schon traurig wie wenig du dich eigentlich für mich und meine Bedürfnisse, Wünsche interessierst. Sag mir nicht das es irgendwie anders ist, denn letztendlich geht dir das alles am Arsch vorbei. Aber warum sollte es dich auch interessieren, so langweilig wie das alles geworden ist.
Ich bin verdammt kaputt, das wissen wir beide. Und auf Dauer mit so einem Verhalten machst dus auch nicht grad besser.
Man könnte meinen es macht dir Spaß. Jemand der am Boden liegt nochmal zu treten. Ich frag mich schon lange wo dein Mitgefühl geblieben ist. Als wäre es verschwunden interessierst du dich für nichts was mir auf dem Herzen liegt. Und wenn mal Tränen kullern heißt es gleich : ,, Stell dich nicht so an."
Du machst mich jedes mal so unglaublich wütend und traurig. Damit zeigst du mir nur wie wenig du mich verstehst und wie traurig das eigentlich ist. Wie Sinnlos das alles ist.

Wie oft hab ich schon versucht mich zu erklären. Aber du verstehst mich einfach nicht. Du verstehst nicht was mir warum wehtut und du willst es auch gar nicht. Du gibst n Fick auf mich.
Sag mir dass es irgendwie anders ist.

Samstag, 26. September 2015

Nach all der Zeit

Fast zwei Jahre sind nun vorbei. Genauer gesagt 22 Monate und 26 Tage.
Ein Lebensabschnitt endet.
Nach zwei Jahren ist wieder der Punkt gekommen, an dem ich nichts mehr mit mir anzufangen weiß. Mit meinem Leben, meiner Zeit. Ich hab keine Freunde die mich auffangen und keine Sachen die mich ablenken können. Ich beschäftige mich mit hundert Dingen, doch nichts reicht aus diese Leere zu stopfen.

Ich versuche mir einzureden dass er es nicht Wert ist. Er ist viel zu Stolz für so vieles. Schätzt mich nicht so, wie er es sollte. Er nimmt mich nicht ernst. Und auch nicht all meine Sorgen. Er ist es einfach nicht. Nicht der Richtige. Nicht jetzt und hier. Dass Geld erleichtert, man damit aber keine Liebe kaufen kann, hat er irgendwie nie verstanden.

Ich verstehe nicht wie Sex einem so wichtig sein kann, dass man den anderen damit in den Wahnsinn treibt. Eine Person die man liebt und die nicht irgendeine Nutte ist.
Aber vielleicht war ich das einfach. Eine Nutte die ein bisschen unterhalten und bei Laune gehalten werden muss und nicht mehr. Das würde so vieles erklären.

Ich hab mich schon immer gefragt wie man den, mit dem man zusammen ist, den man lieben sollte, einfach so als den größten Dreck und schlimmer bezeichnen kann. Wie man richtig danach bohren kann den anderen nur so sehr zu verletzen wie es nur möglich ist. Mehrmals. Was erhofft man sich davon? Dass er an gebrochenem Herz stirbt? Kann das denn noch Liebe sein?

Ich fühle mich so wahnsinnig alleine. Und schließlich ist es ja auch genau so. Die Welt hat mich verlassen und selbst wenn ich jetzt sterben würde, es wäre ja doch niemand da der es merken würde.

Montag, 6. Januar 2014

Niemals gut genug

,,..aber ganz oft wen du mich anzickst, oder wir streiten oder sonst was denke ich halt einfach... es ist das alles nicht wert. ich denke so oft, mache einfach schluss, suche dir ne neue, und alles ist gut... mit der wirst du nicht so oft streiten.... mit der wirst du einfach glücklicher.... ich meine.. ich bin mit dir auch glücklich. aber ich denke einfach zu oft nach, das es das alles nicht wert ist..."



Irgendwie wusste ich sowas. Ich wusste immer, dass ich nicht gut genug bin. Ich hab noch nie für irgendwas ausgereicht. Nicht für meine Träume. Und jetzt nicht für meinen Kerl.
Wie viel hab ich schon getan, versucht. Aber es reicht nicht. Nur weil ich eine gottverdammte Zicke bin. So bin ich eben. Das macht mich aus und wenn ich nicht dieses Miststück wäre, das sich wegen jeder Kleinigkeit aufregt, dann wäre ich nicht ich.
Alle Mühen der Welt wären nichts Wert, denn wie oft versuche ich schon alles zu machen und bei Gott ich versuche wirklich eine gute Freundin zu sein, aber ich kann es halt nicht, weil ich, so wie ich bin mir selbst im Weg stehe. Und wenn das nicht ausreicht, dann bin ich es eben nicht Wert. Ich bin meinen Grenzen nahe und kann eben nicht perfekt sein und ich kann auch nicht zu allem ja und amen sagen.
Ich hab mich auch mal gefragt ob es das nun Wert ist, all meine Tränen, meine Mühe, die ganzen Nächte die ich nicht schlafen konnte, all die Gedanken, die mich in den Wahnsinn treiben, den ganzen Stress den ich meinem kaputten Körper zumute. Aber ich habe immer gedacht das ist es. Ich hab gehofft und geglaubt.
An das Gute. Daran, dass es sich lohnt, ganz gleich wie sehr wir uns anzicken und wie ausschweifend es wird. Dass du das jetzt ganz anders siehst bricht mich. Mehr als du denkst. Mehr als du dir vorstellen kannst.
Du meintest es wird sich nichts ändern. Wiederholst meine einst gesagten Worte: Denken und Handeln sind zwei verschiedene Dinge.
Diesmal zählt das nicht. Nicht für mich. Alleine die Tatsache dass du so denkst, beeinflusst alles ungemein.
Ich weiß nicht was ich groß dazu sagen soll, schließlich weiß ich dass ich nichts wert bin.
Was bleibt mir schon noch anders übrig, als einen Fluss an Tränen wegzudrängen und durch stärksten Zwang einfach noch ein bisschen kühler zu werden, damit ich auch das nicht mehr spüre.

Weißt du... eigentlich hast du genau das richtige geschrieben. .. Zu einem kleinen kaputten Mädchen dass schon genug von Dämonen geplagt wird, die ihr sagen sie wäre nichts wert.  Und ihr eigenes verkokstes Leben zeigt das am Besten. Sie wird sich diese Worte kopieren. In ihren von Selbstzweifel und Hass zerfressenen Tumblr einfügen und sich das jeden Tag angucken um jeden Tag daran erinnert zu werden, was sie Wert ist: Nichts.

Donnerstag, 26. Dezember 2013

Yin & Yang

Du und ich, wir sind wie Yin und Yang. Groß und klein, Kunst und logisches Denken, Ruhe und Sturm.
Wir ziehen uns an, sind das perfekte Team, egal bei was. Wir ergänzen uns, haben völlig unterschiedliche Stärken und Schwächen. Dann stoßen wir uns ab, streiten mit lauten Texten, getippt von nervösen Fingern. Sind am Kämpfen. Lesen Schwachsinn in Zeilen zwischen denen nichts steht und verletzen uns tief, ohne bewusst gegen an zu gehen. Wir sehen nur das was wir sehen wollen, jeder liest nur seinen eigenen Text, schreibt für den Anderen andere Worte. Keiner hat Schuld, weil keiner sie sehen will.
Und während ich schreie, kämpfe und weine, mein ganzer Körper zittert und ich die Wände meines Hauses zerschlagen will, emotional, impulsiv, aggressiv,  liegst du wahrscheinlich da, etwas traurig, ein wenig nachdenklich, drehst dich im Bett herum, tiefgründig, ruhig, und sicher auch ein Wenig gleichgültig.

Freitag, 6. Dezember 2013

Zerrissen

Ich bin zerrissen. In meinen Worten. In meinen Handlungen. Kann nicht mehr klar sehen. Verstehe mich selbst nicht mehr.
Es ist als würde ich von oben herab zuschauen, was passiert. Wie ich mich verändere, ganz unwillkürlich.
Das alles fällt mir so schwer. Es ist nahezu unmöglich mich hinzusetzen und irgendetwas zu schaffen, ohne zusammenzubrechen. Ich habe keine Ausdauer mehr. Keine Ziele. Richtlinien. Alles verschwimmt.
Ich werde arrogant und selbstverliebt. Stelle mich selbst über vieles. Gewissermaßen wird das bestimmt ganz gut sein. Nicht mehr auf alles andere Rücksicht zu nehmen, sondern nur auf mich. Ich werde kalt, bitter. Nur innerlich nicht äußerlich. Meine Laune wird sprunghaft. Unbeständig. Die wenigsten merken es.
Kleinigkeiten lassen mich verbittern und verletzen mich tief. Ich erwische mich selbst dabei, wie ich mich rächen will. Heimlich. Wie ein Kind.
Ich bin so oft am zweifeln ob das alles richtig ist, denn unsere Ansichten sind so verschieden. Ich weiß nicht ob wir zusammen passen. Vielleicht sind wir auch zu verschieden.

Mittwoch, 20. November 2013

Hass.

Du bist es nicht Wert, dass ich mich über dich aufrege, dass das Blut in meinen Adern kocht. Trotzdem tu ich es. Wegen ein paar verdammten Gegenständen. Sonst hätte ich dich schon lange instant auf meiner Blocklist. Du bist so jämmerlich und dumm, dass es wirklich unglaublich ist, dass ich mit so einem Stück Scheiße wie dir so lange zusammen war. Es reicht nicht, dass du mir nie etwas geschenkt hast, obwohl ich dir die Welt mit allem was du kleiner Lappen wolltest, zu Füßen gelegt hab, nein, du rückst den Scheiß ja nicht mal mehr raus!! Wenn man nach Anstand sucht, ist man bei dir so völlig falsch.
Du bist nichtmal den Dreck unter meinen Fingernägeln Wert und trotzdem könnte ich wenn ich nur sehe, dass du minderwertiges Stück mir geschrieben hast, sofort etwas mit voller Kraft gegen die Wand schlagen. Am besten dein Gesicht. Ich hab noch nie, wirklich NIE etwas so abgründig tief gehasst, wie dich. Es braucht schon etwas, bis ich einen Menschen wirklich tot sehen will. Sogar meiner früheren Erzrevalin hab ich nicht den Tod gewünscht. Dir schon. Und eines Tages, wenn du mir im Dunkeln begegnest, oder meinen Freunden, wird das böse enden glaub mir. Denn du, du bist wirklich nicht mehr zu beschreiben. Kein Wort auf der Welt wird dir jämmerliches kleinschwänziges Wesen noch gerecht. Du bist an Falschheit kaum zu übertreffen. Verlogen, dumm, klammerst dich an jede Vagina aus dem Hoffen nicht alleine zu sein, doch niemand will so etwas jämmerliches wie dich. Das Schlimmste ist eigentlich, dass du nicht mal merkst wie dumm du eigentlich bist. Du bist eines von den Kindern, die dieses Hauptschulniveau-Klischee unterstützen.


Montag, 4. November 2013

Ich fühle mich verloren. Irgendwo zwischen hier, dem was war und dem was sein wird. Lebe in den Tag hinein, ohne einen Ort an dem ich mich zu Hause fühlen kann. Nichts fesselt mich mehr und nichts gibt mir mehr halt. 
Es ist als würde ich das meiste gar nicht mehr so richtig fühlen, was passiert. Wie in einem Traum werden die Dinge undeutlich und verworren. Je stärker ich das merke, umso mehr wünsche ich mir einzuschlafen und irgendwann aufzuwachen, wenn die Welt wieder in Ordnung ist. Doch das Leben fragt mich nicht ob ich eine Pause brauche, denn es fragt niemanden. Es wird weiter gehen, immer. Und ich werde damit klar kommen. 
Alles in allem geht es mir auch ganz gut. Ich werde geliebt und versuche zu lieben und irgendwie funktioniert das trotz all meiner Altlasten ganz gut. Aber an der Tatsache, dass ich mir wie ein Zombie vorkomme ändert es nichts. 
Dabei will ich doch alles tun. Ich will lieben. So sehr dass es mir das Herz zerreißt. Ich will vertrauen und das in allem. Ich will wunderschöne Momente erleben. Mich streiten, weinen und wieder vertragen. 
Doch auch wenn ich all dies kann, fühle ich mich so furchbar verbraucht. Leer. Kaputt. 
Ich will ihn über alles lieben können. Weil er eine Chance verdient und weil ich sie ihm geben möchte. 
Doch im Moment, kann ich ihn nicht mehr als einfach nur lieben

Freitag, 1. November 2013

Wenn ich nicht weiß, was ich sagen soll, sag ich zu viel.

Ich fühle mich, als würde ich kopflos durchs Leben stolpern. Geschubst, von einem zum Nächsten, immer weiter. So werde ich immer träger, hoffnungsloser und kaputter. 
Jeder würde mir glauben, wenn ich sage, dass es schwer ist, nach allem, was das letzte Jahr passiert ist. Schwer etwas Neues zu beginnen, schwer Altes aufzugeben. Es war ein schönes Jahr, alles in allem, wenn es das letztendlich auch nur noch für mich ist. Es war dumm von mir, mich sicher zu fühlen. Und so, als hätte ich nie etwas zu verlieren gehabt. Letztendlich war es das, was mir das Genick gebrochen hat, dass weiß ich jetzt. Aber auch wenn ich diesen Fehler ganz sicher nicht noch einmal machen werde, so gibt es noch mehr als genug die ich sicher begehen werde und die mich brechen werden. Es ist so deprimierend.
Ich möchte den Kopf endlich heben und den wunderschönen Horizont meiner Möglichkeiten erblicken, doch meine Muskeln sind zu schwach und so sehe ich nichts weiter als den Dreck des Bodens unter mir.
Ich bin schwach, doch noch mehr sind es die Zweifel, die mich zerstören. Auch wenn es mir keiner Ansieht, ich habe riesige Angst davor Fehler zu machen.

Letzendlich stehe ich mir nur selbst im Weg. Nur dies mal etwas mehr als sonst. 

Mittwoch, 23. Oktober 2013

Selbsthass

Sag mir, wenn du in den Spiegel siehst, erträgst du deinen eigenen Anblick? Kannst du dich selbst in deiner absoluten Gegenwart ertragen, ohne wütend zu werden oder zu weinen? Nein das kannst du nicht. Du willst dich schlagen. Erschlagen. Du hältst dich für den absolut schlechtesten Menschen, den du kennst. Und du kennst Viele. Sieh dich doch an. Du weinst, aber wieso? Weil du, verdammte Idiotin, deinen eigenen Freund verjagt hast. Liebe hält nunmal nicht alles aus. Ihr wart ein süßes Paar. Er hat dir Blumen geschenkt, nicht nur einmal und du hast für ihn gebacken, ihm Kleinigkeiten geschenkt, für ihn gemalt. Aber dann fing es mit Facebook an, und du Idiotin musstest so super eifersüchtig werden und jedes mal sein Vertrauen brechen. Mit der Sache, wo dir dein bester Freund unter die Wäsche gegangen ist, hast du das auch noch unterstützt. Du alleine hast deine Beziehung in die Scheiße getrieben. Und diese ist so verdammt tief, die bekommste da so einfach nicht mehr raus. Trotzdem sitzt du jetzt hier und weinst. Du nervst deine Freunde und dass weißt du eigentlich auch. Du belastest sie. NOCH mehr Menschen, denen du das Leben schwer machst. Machst du gut, weiter so. Und anstatt jetzt deinen Blick wieder nach vorn zu richtigen, trauerst du all dem nach. Als würde es dich wundern. Du hattest nie damit gerechnet das es aus sein würde. Aber jetzt bist du hier alleine. Du kannst sie dir aussuchen. Es gibt genug Kerle, die was von dir wollen. Aber du, du bleibst stur, so wie du es immer bist und trauerst ihm nach.
Wach auf. Du bist keine Prinzessin und dein Traumprinz wird nie wieder vorbeikommen.

selbst Schuld,
deine Innere Stimme, die immer Recht hat, aber auf die du nie hörst